Canon PowerShot SX230
Canon PowerShot SX230 HS Digitalkamera (12 Megapixel, 14-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, GPS, bildstabilisiert) fuchsia
- Hochempfindlicher 12,1 Megapixel CMOS-Sensor
- 14-fach Zoom mit 28mm Weitwinkel und opt. IS
- 7,6 cm PureColor II G LCD
- Full-HD Movie(Stereo) mit opt. Zoom und Dynamik Bildstabilisierung
- Lieferumfang: PowerShot Kamera, Trageriemen, Akku NB-5L, Akkuladegerät (CB-2LXE) inkl. Netzkabel, USB-Kabel, Stereo-Videokabel(AVC-DC400ST), Kurzanleitung, Software
PowerShot SX230 HS – Digitalkamera – Kompaktkamera
Unverb. Preisempf.: EUR 329,00
Preis: EUR 208,85
Canon PowerShot SX230















Fotos & Video Klasse,
Ich möchte nicht alle Dinge von den anderen Bewertungen wiederholen (Foto und Videoqualität 1A (ich hatte vorher die Bridgekamera Canon Powershot S2 IS)), nur folgende Highlights blieben bisher unerwähnt:
+ zuerst der GPS Empfang….ich kann die Kommentare nicht verstehen, ich habe einen GPS Empfang (erstmaliges Einschalten) nach ca. 30s, völlig normal (mein iphone 3GS ist auch nicht schneller). Allerdings scheint die Kamera sich die Position zu merken, wenn man GPS abschaltet und dann wieder in ähnlicher Position wieder einschaltet, ist mein Empfang nach 4s wieder aktiv gewesen. Unbedingt die Anleitung lesen, hier werden mögliche Störquellen aufgeführt. Wie man es von GPS kennt, sind die örtlichen Gegebenheiten hier massgebend. Ach ja, iPhoto oder Aperture von Apple übernimmt alle GPS Daten auch ohne die Canon Software!
+ Canon typische und sehr einfache Menueführung
+ sehr gute Darstellung des Bildwiedergabemodus, abgeschaut bei Apple
+ Kamera liegt gut in der Hand und ist angenehm “schwer”
+ Sehr gute Fotoqualität im Schummerlicht bzw. bei Nachtfotos
+ Blitzstärke justierbar, liefert ebenfalls sehr gute Ergebnisse für diese Blitzleistung, ach ja den Blitz kann man auch manuell ein- und ausklappen
(bei Einschalten kommt er immer mit hoch, einfach Finger drauf lassen, dann bleibt er in Position)
+ Fisheye Modus in drei verschiedenen Stärken
+ Zeitlupen Videofunktion, einfach hervorragend um sehr schnelle Bewegungen sichtbar zu machen
+ Miniaturmodus Videofunktion eine tolle neue Möglichkeit um die Kreativität auszuleben
+ Optischer Zoom bei 4/3 Bildern ist 14x, bei 16/9 Bilder vergrössert sich dies, da man nur noch mit 9Mio. Pixeln fotografiert.
Im 4/3 Modus kann man unter Digitalzoom einen Brennwertfaktor einstellen (1,5 oder 2,0) damit verändert man die Brennweite und gelangt bis zu einem 28x optischen Zoom!! Allerdings hat man dann natürlich auch keinen Weitwinkel von 28mm mehr!
+ Zoom hat zwei Geschwindigkeitsstufen, langsam und schnell
- Akkuanzeige mit 3 Balken, warum gibt es hier nicht einen Prozentwert wie bei den Handys?
Tipps zum Stromsparen:
- sofort das dauerhafte AF ausschalten (frisst richtig Energie)
- Servo AF nur nach Bedarf aktivieren
- GPS auch nur nach Bedarf aktivieren, besonders das Tracking, wenn die Kamera aus ist
- IS (Verwacklungsschutz) einstellen auf “nur Aufnahme”
- Anzeige von Fotos max. 2s Dauer
- Displayhelligkeit anpassen
- Display nach 10s oder 20s abschalten
Mit den Einstellungen hält der Akkus viele Fotos/Videos durch.
Allerdings ist die Akkuanzeige wirklich schlecht, hier muss ein Sofwareupdate her. Meine Anzeige schwankte zwischen “rot blinkend” und “zwei Balken”.
Sie blinkte ständig rot, ich machte noch einige Videos, schaltete dann ab. Nach erneutem Einschalten waren zwei Balken zu sehen und ich konnte noch jede Menge
Fotos machen. Somit ist ein zweiter Akku Pflicht!
Von mir eine klare Kaufempfehlung, mit der Kamera kann man sehr kreativ sein, voll manuell arbeiten, low light ist perfekt, und der Zoom 1A und die Bilder und
Video Qualität ebenso.
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| Kommentar als LinkEin Allrounder für Könner,
Was ich an einer Taschenkamera schon lange gesucht habe, ist hier beisammen.
Bei einer Kamera dieser Größe und Preisklasse verzichten die Hersteller oft bewusst darauf, viele manuelle Eingriffsmöglichkeiten zuzulassen.
Hier jedoch hat Canon versucht, allen Käuferschichten gerecht zu werden.
Wer gar nichts weiß und kann, stellt die “Easy Automatic” auf dem Einstellrad ein, und dann kann er nichts mehr falsch machen.
Wer ein größeres Potential nutzen will, ohne selber etwas dabei zu tun, wählt den Automatikmodus (Smart Automatic). Hier entscheidet die Kamera über passende Szenenmodi und kommt dabei in vielen Situationen zu guten Ergebnissen.
Die eigentlichen Stärken kann sie ausspielen wenn man ihre manuellen Eingriffsmöglichkeiten nutzt. Und sie hat wirklich sehr viele Möglichkeiten! So viele, dass man sie nicht alle intuitiv beim Ausprobieren findet, man muss sich einarbeiten und dazu das digital mitgelieferte Handbuch wirklich durchlesen.
Ich erwähne nur mal einige der Dinge, die mir bei jeder Kamera wichtig sind und die ich bei kleinen Kompakten oft vergeblich gesucht habe:
- volle Möglichkeit manuellen Arbeitens, Zeit-, Blenden- und Programmautomatik
- Sofortzugriff auf die Belichtungskorrektur
- Fixierung der Belichtungszeit ohne Fokussierung (bei Programmautomatik)
- Festhalten des Fokus ohne Festlegung der Belichtungswerte (bei Programmautomatik)
- Einblenden eines Gitternetzes
- Veränderung der Blitzstärke
- Veränderung von Kontrast, Schärfung und Farbsättigung
- Sofortstart der Videoaufnahme
- Verzicht auf Renommierpixelzahl zugunsten besserer Bilqualität
Das sind nur einige wenige Beispiele für das, was die SX230 HS bietet.
Besonders hervorheben möchte ich noch den großen Zoombereich (28-392 mm equ.)
Die Bildqualität ist in den meisten Fällen überraschend gut.
Ein Grund für gelegentliche Bildschwächen liegt darin, dass die Kameraautomatik unbedenklich bis zu 1600 ISO greift, um die Belichtungszeit auch im größeren Telebereich kurz genug zu halten. Wer das nicht möchte, kann leider nicht die ISO-Automatik eingrenzen, sondern nur eine feste ISO-Zahl vorwählen. Auch extreme Tele-Bilder können mit niedrigen ISO-Zahlen knackig und scharf ausfallen. (Eine Nachbearbeitung des Kontrasts mit einem Bildbearbeitungsprogramm lockte manchmal noch erstaunliche Reserven aus dem Bild heraus.)
Verglichen mit den Geräten der gleichen Klasse hat diese Canon sehr viel zu bieten.
Nachtrag am 26. August 2011:
Zum ausklappbaren Blitz und seiner Positionierung:
Die Blitzklappe ist links oben auf dem Gehäuse angebracht. Auf der geschlossenen Blitzklappe ruht normalerweise der Zeigefinger der linken Hand. Beim Einschalten will sie sich automatisch öffnen, aber wenn der Finger nicht nachgibt, bleibt sie geschlossen.
Das ist kein Konstruktionsfehler, sondern Absicht.
Wenn der Blitz eingeklappt ist, blitzt die Kamera nicht. Wenn sie blitzen soll, muss man den Blitz manuell ausklappen. Man weiß also immer, woran man ist, und hat die volle Kontrolle.
Falls wegen der Lichtverhältnisse nötig, wird man auf dem Display daran erinnert, die Klappe zu öffnen.
Das ist ein geniales Feature, das einem unerwünschtes Auslösen des Blitzes mit Sicherheit erspart.
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| Kommentar als LinkEin sehr gutes Gesamtpaket…,
Ich habe in der letzten Zeit mehrere Kameras getestet (eine Beurteilung der Exilim ZR10 finden Sie bspw. unter meinen Rezensionen) und war meistens mit der einen oder anderen Sache nicht ganz zufrieden. In dieser Preisklasse muss man natürlich sowieso hier und da Abstriche machen, aber ich will diese Kompaktkameras von der Bildqualität auch gar nicht mit DSLR oder Prosumer-Kameras vergleichen.
Lange Rede, kurzer Sinn: mit der SX230 HS habe ich nun endlich eine Kamera gefunden, die mir (fast) von A bis Z gefällt.
Um die Kritik gleich auf den Punkt zu bringen:
- der Akku ist relativ schwach. Meiner Meinung nach fast schon zu schwach für so eine Kamera, hier ist es absolut empfehlenswert sich 1 oder mehrere Ersatzakkus anzuschaffen. Ein bisschen Strom lässt sich durch diverse Einstellungen sparen, die hier in anderen Rezensionen schon erwähnt wurden.
- wie oft erwähnt ist die Lösung des Blitzes nicht optimal. Zum einen sitzt er genau dort wo man eigentlich seinen linken Finger beim Fotografieren hätte, zum anderen klappt der Blitz immer aus, auch wenn er eigentlich nicht benötigt würde. Man kommt damit klar, indem man ihn wieder einklappt oder den Finger drauf hält, dass er gar nicht erst ausklappt, aber generell ist das keine schöne Lösung.
- die Kamera neigt bei Tageslicht zur Überbelichtung. Hier kann man aber mit der Belichtungskorrektur gegensteuern.
Ansonsten bin ich sehr zufrieden, gerade auch was die Bildqualität angeht. Ich habe vorher viele Tests gelesen, wo die SX230 mal sehr gut wegkommt, mal aber auch nur als mittelprächtig. Für meinen subjektiven Eindruck sind die Bilder gut, die Rauschunterdrückung funktioniert gut und selbst die Bilder im Automatikmodus sehen noch gut aus. Klar, man erschreckt sich vielleicht, wenn man dann ein Bild mit 300% am Bildschirm anschaut, aber das ist meiner Meinung nach praxisfern. Bei Ausbelichtungen als Foto und kleines bis mittleres Poster reicht die Bildqualität allemal aus und auch die Schärfe ist angenehm neutral. Der AF sitzt meistens und ist recht fix, der optische Zoom ist großzügig und auch über den gesamten Brennweitenbereich zu gebrauchen. Schön auch, dass man einen komplett manuellen Modus hat und so selbst Einstellungen tätigen und experimentieren kann.
Die Videoqualität ist auch tadellos. Im Vergleich zur z.B. ZR10 von Casio ist die Video-Performance der SX230 deutlich besser. Der AF ist viel besser, die Komprimierung ebenfalls und der Chip neigt wesentlich weniger zum Rauschen und scheint auch lichtstärker zu sein. Sehr auffällig war das bei den Slow-Mo Videos, wo die ZR10 bei Zimmerbeleuchtung ein starkes Pulsieren des Lichtes und ein heftiges Rauschen aufweist, wohingegen das Bild der SX230 deutlich ruhiger und besser ist. Erwähnenswert auch, dass der komplette Zoombereich für Videos zur Verfügung steht.
Zur Verarbeitung noch folgendes: die Front und Rückseite sind aus Metall, der Rahmen ist aus Plastik. Insgesamt macht die Haptik einen guten und wertigen Eindruck, durch das etwas höhere Gewicht liegt die Kamera angenehm und ruhig in der Hand. Mit dem Bildstabi sind so auch Freihandfotos im Telezoom-Bereich ohne weiteres möglich.
Unterm Strich würde ich die Kamera allen empfehlen, die etwas mehr als eine “Schnappschusskamera” suchen und auch mal manuell eingreifen möchten. Es fehlen zwar trotzdem ein paar wünschenswerte Features wie eine ISO-Begrenzung für alle Modi, aber man kann trotzdem gute Ergebnisse erzielen.
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